Portugal 1

Seit 11. Februar sind wir in Portugal. Wir fahren wieder an der Küste entlang. Erster Stopp in Tavira auf einem Stellplatz mit Strom. Die Betreiber sind sehr nett und betreiben ein kleines Hundeasyl. Wir fahren weiter nach Faro und besichtigen dort die Altstadt. Übernachtet wird auf einem Parkplatz direkt an Flughafen. Nur ein Zaun trennt uns von der Start- und Landbahn. Die Flugzeuge fliegen direkt über unsere Köpfe, aber zum Glück ist der Flughafen nicht stark frequentiert. Über einen langen Holzsteg kommen wir zum Strand, wo wir auch in einem kleinen Strandlokal zu Abend essen. Die meisten Strandlokale und auch sonstigen Restaurants haben den Winter über geschlossen.

 

Insgesamt 10 Tage bleiben wir auf einem Parkplatz am wunderschönen Praya dos Tomates. Ein viele Kilometer langer Strand mit fantastisch bizarren Felsformationen hindert uns am Weiterfahren. Das Wetter ist mit 18 – 23 Grad ebenfalls herrlich, die Sonne scheint fast den ganzen Tag; den Weg ins sehr kalte Wasser finden wir aber nicht. 

Weiter westlich erstehen wir bei einem Campingausstatter einen Druckausgleichsbehälter, den wir mit vielen Hindernissen eingebaut bekommen. Leider hat sich ein Ventil aufgrund eines Materialfehlers verabschiedet und so mussten wir mal wieder improvisieren. Aber jetzt fließt das Wasser nicht mehr stoßweise, sondern wunderbar gleichmäßig, wodurch nicht nur das Duschen genußvoller wird, sondern der Wasserverbrauch auch sparsamer.

Neben uns steht ein nettes Paar aus Schwaben, Anfang 30, die lange gespart und dann ihre Arbeit und alles weitere aufgegeben haben und nur noch mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Wir finden es sehr interessant, immer wieder Menschen zu treffen, die aus ihrem Alltag aussteigen und andere Lebensentwürfe verwirklichen.

 

Nach 10 Tagen kommt morgens in der Frühe ein Polizeikonvoi zum Abkassieren. Offiziell in Portugal erlaubt ist das Stehen auf Parkplätzen nur 48 Stunden. Einige Tage zuvor hatte ein Polizist Fotos vom Platz gemacht und somit konnten wir sehr leicht überführt werden. Das Bußgeld betrug

60 Euro, durch 10 Tage geteilt ist das aber in Ordnung.

 

Weiter gehts an der Südküste entlang nach Armacao de Pera, wo wir auch einige Tage am Strand stehen und einen Fahrradausflug zu den Höhlen von Benagil machen. Wir fahren weiter über Portimao nach Lagos und begeistern uns auf dieser Strecke über ganz fantastische Steilküsten, Höhlensysteme und Felsformationen am Strand. Und wir finden auch hier weiterhin viele schöne Stell- und Parkplätze am Meer, wo wir ohne Probleme stehen können.

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Kommentare: 1
  • #1

    Marianne (Sonntag, 13 März 2022 00:32)

    Diese einmalige Farbenpracht am Himmel, auf Bergen und Buchten tut gut. Das kann man nur erleben, wenn man eine Reise macht wie ihr sie unternehmt: Keine Saison, Wohnmobil mit allem Komfort, Anhalten an schönen Stellen und....ganz viel Zeit zum Bleiben. Ihr strahlt eine Ruhe aus, die so echt ist. Weiter so und bleibt gesund.
    Liebe Grüße
    Marianne