Am 10. September schippern wir von Yalova aus übers Marmarameer und nehmen so vom Wasser aus Kurs auf Istanbul. Auf einem Parkplatz direkt an der Fähre bekommen wir einen Stellplatz. Zentral gelegen können wir von hier aus fußläufig und mit dem Fahrrad die Stadt erkunden. Istanbul hat offiziell 15 Mio Einwohner, inoffiziell liegt die Schätzung bei 20 Mio. Dementsprechend vielfältig sind die Eindrücke: neben vielen Sehenswürdigkeiten, prächtigen Gebäuden, wie Moscheen und Palästen, modernen Einkaufsstraßen, Parks, unzähligen Restaurants und Hotels auch viel sichtbare Armut, Schmutz, Lärm und schlechte Luft. Für Shoppingqueens und -kings muss Istanbul ein Paradies sein. Uns hat das Überangebot abgeschreckt. Ganze Straßenzüge sind nach Themen geordnet. Es gibt das Baby- und Kinderbekleidungviertel, das Erwachsenen-bekleidungsviertel, die Stoffstraßen, Schuhstraßen, Taschenstraßen, Schmuck-, Haushaltswaren-, Teppich-, Möbel- und Et cetera pp-Straßen.
Nach fünf Tagen Stadtleben und einem Besuch im Tatoostudio geht es weiter Richtung griechische Grenze, vorbei am vermüllten Strand von Yenice und dann noch einige Tage am Erikli Plaji. Spätestens am 02. Oktober endet unsere Aufenthaltsdauer in der Türkei und da wir nicht wissen, ob wir mit unserem gefakten Tollwut-Titertest gut über die EU-Grenze kommen, wollen wir es nicht auf den letzten Tag ankommen lassen.
Wir verlassen die Türkei etwas traurig gestimmt. Dieses Land und seine Bewohner:innen haben uns stets und überall so herzlich Willkommen geheißen, dass wir fast gar nicht mehr weg wollten. Außer dem Besorgen von Simkarten und Bier und dem Einsammeln von Müll war unser Reisen – auch mit unserem Joschi – ein ganz wunderbares, völlig problemloses und herzerwärmendes Erlebnis. Wir kommen wieder.

















































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Hans (Montag, 17 Oktober 2022 14:06)
alles sehr eindrucksvoll
habe auch schon euren Metaxa Beitrag auf you tube gesehen, auch toll
Bleibt gesund
Hans