Im Nordosten von Peloponnes fahren wir über den Kanal von Korinth und schauen uns die archäologische Festung Akrokorinth an. Wir stehen direkt am Abhang und nach einer Holterdipolternacht sind wir am Morgen ziemlich erleichtert, dass uns der nächtliche Sturm nicht vom Berg gefegt hat.
Obwohl Peloponnes komplett von Meer umgeben ist und nur über die Brücke bei Patras oder über den Kanal von Korinth zu erreichen ist, zählt sie als Halbinsel, weil sie vor dem Kanalbau mit dem Festland verbunden war. Peloponnes hat die Form einer Hand mit allerdings nur drei Fingern.
Über den „Daumen“ erreichen wir den zweiten Finger und Kiveri, wo wir am Hafen stehen. Nach ein paar Badetagen am Poori Beach machen wir den nächsten Halt in Monemvasia, einem kleinen wunderschönen Örtchen, gelegen auf einem Felsen vor der Küste. Um den Finger herum setzen wir mit der Fähre nach Elafonisos im Ionischen Meer über; ein kleines Inselchen mit 1000 Einwohnern und spektakulären Badebuchten. Hier verbringen wir am Simos Beach einige Tage. Das Meer ist so klar wie im Schwimmbad und in einem atemberaubenden Blau. Der Strand ist kilometerlang und mit feinstem hellen Sand. Ein kleines Lokal hat noch geöffnet und sorgt für unser leibliches Wohl. Wir stehen am Hang und erleben am Abend spektakuläre Sonnenuntergänge.
Da wir nun aber nur noch ca. vier Wochen bleiben, geht es nach fünf Tagen weiter.
Peloponnes ist eine sehr grüne Halbinsel mit vielen Bäumen, z.B. Oliven, Oliven und - Oliven. Es gibt hunderte verschiedene Sorten. Peloponnes ist übersät mit Olivenbäumen und die Ernte beginnt bereits. Wer auch nur ein kleines Stückchen Garten oder Land am Haus besitzt, hat in diesem Olivenbäume und natürlich überziehen auch riesengroße Plantagen die Landschaft. Diese Bäume wachsen sehr langsam, können aber viele hundert Jahre werden und in Kreta gibt es einen, der auf zwischen 2000 und 4000 Jahre geschätzt wird. Immer wieder bezaubern uns diese alten knorrigen Bäume mit ihrem eigenwilligen Wuchs.
Im November ist die Haupterntezeit. Mit elektrischen Rüttelrechen holen die Menschen die Oliven von den Zweigen, welche in die darunter ausgebreiteten Netze fallen und dann ihren Weg in die zahlreichen Ölfabriken finden.
Auf geht’s auf den dritten Finger: Am Strand von Valtaki liegt die Dimitros seit 40 Jahren auf Grund. Ein ehemaliges Küstenschiff, was hier 1981 bei einem Sturm strandete. Die Größe dieses riesigen Schiffswracks und das Ausmaß der Zerstörung durch die Zeit und die Natur wirken beeindruckend, besonders in so einer malerischen Bucht mit azurblauem Meer.
Im Westen des dritten Fingers stehen wir in der Nähe der Viychada Höhle in der herrlichen Paralia-Bucht mit seinen weißen Steinen. Der November hat begonnen, dennoch herrschen immer noch sommerliche Temperaturen und das Meer lädt jeden Tag zum Baden ein.
Weiter nördlich liegt das kleine Örtchen Kardamili mit seinen wunderschönen aus regionalem Stein gebauten Häuschen. Vom Mourtzinos Tower haben wir einen wunderbaren Blick auf die Bucht und das Umland. In einem Laden wird uns regionaler Rosé- und Rotwein in Plastikflaschen empfohlen. Auch wenn die Verpackung gewöhnungsbedürftig ist – auf den Inhalt kommts ja an. Und der ist überraschend lecker.
Dann geht’s weiter durch Peloponnes …
Prosochi: 2 Bildergalerien!!!




































































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Heike Krüger (Montag, 07 November 2022)
Einfach nur toll�
Marianne (Freitag, 11 November 2022 11:36)
Ehrlich, nach den paradiesischen YouTube-Aufnahmen fühle ich mich gut und beginne endlich meine Hausarbeit mit Elan. Diese wunderschönen Aufnahmen bringt nur ein Super-Technik-Freak zustande. Vielen Dank dafür. Ihr seid jetzt schon im Endspurt, hoffentlich fällt euch nach diesen einmaligen Erlebnissen mit so viel Sehenswertem, aber auch Emotionalem, die Heimkehr nicht zu schwer.
Beste Grüße aus der Heimat
Marianne
Hans (Freitag, 25 November 2022 13:17)
Bis bald
LG Hans