Kefalonia ist eine kleine Insel im Ionischen Meer. 1953 wurde sie durch ein Erbeben fast vollständig zerstört. Selbst in den größeren Städten standen nur noch vereinzelt Gebäude. Viele zogen danach von der Insel fort und es blieben von den einst 100.000 Einwohner:innen nur 25.000 zumeist ältere Menschen zurück. Überall auf der Insel zeugen noch Hausruinen von dieser Katastrophe.
Mittlerweile ist die Bevölkerung wieder auf mehr als 40 Tsd angestiegen, aber jetzt im November ist von diesen kaum mehr etwas zu sehen.
An 90 Prozent der Häuschen sind alle Rollläden geschlossen und wir kommen uns etwas verlassen vor. Ein großer Teil der Gebäude scheinen Ferienhäuschen zu sein. Nur in der Hauptstadt Argostoli gibt es noch ein kleines bisschen Leben, wo wir auch nach Lixouri übersetzen. Ein einziges Mal treffen wir zwei andere Reisende. Zudem ist das Wetter sehr wechselhaft und ändert sich im Laufe eines Tages mehrfach von stürmisch, regnerisch, wolkig bis sonnig. Alle Tavernen haben geschlossen und nur ein paar Läden noch geöffnet. Zum launischen Wetter gesellt sich unsere „JetztgehtesbaldnachHause-Stimmung“.
Wir fahren einmal rund ums und durch dieses traumhaft schöne Inselchen und verbringen dann noch eine Nacht in Patras bevor wir endgültig von Griechenland Abschied nehmen. Die Superfast-Fähre bringt uns von dort in 15 Stunden nach Bari.

































































Kommentar schreiben