Oman, 12. Nov - 9. Jan

Bei der sehr schnellen Ausreise aus den Emiraten müssen wir eine Ausreisegebühr bezahlen. Wir hatten davon gehört, wissen jedoch nicht, wofür diese sein soll.

Für die Einreise von Joschi an der omanischen Grenzstation haben wir vorher online eine Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums beantragt und die geforderte Gebühr bezahlt. Eine Bestätigung haben wir jedoch, trotz wiederholter Versuche, leider nie erhalten.. Wir hoffen also, dass das Vorweisen der bezahlten Rechnung für die Einreise ausreichend ist.

Aber wie es so ist, wenn man alle Papiere beisammen hat, will sie keiner sehen. D.h. der Hund interessiert keinen, aber uns soll es recht sein.

Nun sind wir also im Oman gelandet und müssen uns – da leider auch hier Starlink nicht funktioniert – erstmal eine Simkarte besorgen. Dies wird im Hypermarket Lulu in Buraimi erledigt, wo wir uns auch gleich wieder mit Vorräten eindecken.

 

Danach finden wir einen Übernachtungsplatz am alten Fort beim Jebel Hafit.

Am nächsten Tag lassen wir in Az Zahirah die Vorderreifen wechseln und fahren dann über Ibri in Richtung des 3000 m hohen Jebel Shams. Dieser liegt im Hadschar-Gebirge und ist der höchste Berg des Oman. Vorbei an der Spitze des Jebel Shams, die militärisches Sperrgebiet ist, fahren wir zum Wadi Damm. Unser erster Wadi von unzähligen im Oman. Ein Wadi ist ein (meist) ausgetrocknetes Flussbett, das bei Regen in den Wintermonaten eventuell Wasser führen kann. Bei seltenem Starkregen sollte man sich auch in keinem Wadi aufhalten, da dieser dann auch ganz schnell mit Fluten aus den Bergen überschwemmt werden kann. Ein Spaziergang durch den Wadi Damm wird am Ende noch mit einem kleinen Pool, der zum Baden einlädt, belohnt.

Weiter am Jebel Shams geht es über Stock und Stein zum „Grand Canyon des Oman“ und zu einer kleinen Wanderung auf dem „Balcony Way“ mit Aussicht in den Wadi Ghul.

 

Wir kommen in Al Hamra an, einem Dörfchen mit alter Geschichte und einem kleinen Museum. Joschi muss leider wie so oft das Auto hüten und wir machen uns durch einen Palmenhain auf zum Museum. Dort bekommen wir eine Führung und uns wird gezeigt, wie Dattelsaft hergestellt wurde, kosmetische Cremes, Öle und Seifen aus verschiedenen Kräutern und Pflanzen. Weil wir es nicht verwenden werden, erwerben wir aber nichts und auch zum Kauf einer Kumma, der omanischen Kopfbedeckung, kann sich Klaus nicht entschließen.

In Al Hamra beginnt man für den Tourismus mit der Renovierung der alten Häuser und in den Gassen geht der Geist des alten Orients um und ermöglicht eine Vorstellung davon, wie die Menschen vor 200, 300 Jahren hier gelebt haben.

Es ist mal wieder Wäschewaschen angesagt und so ist der nächste Stellplatz auf dem CP von Ahmed in Nizwa. Die Oasenstadt liegt am Südrand des Hadschar-Gebirges und hat rund 65 Tsd Einwohnende. Früher war Nizwa ein wichtiges politisches und religiöses Zentrum und bis ins 12. Jhdt die Hauptstadt des Oman.

Also erstmal Wäsche waschen und dann mit den Fahrrädern, die Ahmed für 1 Rial zur Verfügung stellt, ab in die Altstadt. Pommes essen und Fort-Besichtigung, danach ein Eis mit frisch gebackener Waffel.

Am nächsten Tag schon wieder einige Stunden Reparatur am Dachgepäckträger. Die Halterung ist durchgebrochen und wir können froh sein, das uns nicht das Ganze aufs Autodach gekracht ist. Aber Hauptsache, wir kriegen’s immer irgendwie hin.

Es folgt ein kurzer Abstecher in die Hauptstadt Maskat, wo wir uns erstmal um das Mietauto von Ronja und Yasser kümmern. Die beiden kommen uns kurz vor Weihnachsten für zwei Wochen besuchen und wir nehmen mit der Vermieterin des kleinen Van Kontakt auf und den Van in Augenschein. Alles so weit in Ordnung und besprochen; die beiden können kommen.

 

Am Golf von Oman entlang nun wieder ans Meer. An den Al Sawadi Beach in der Nähe von Barke. Eine kleine Landspitze, von der aus bei Ebbe auch ein kleines Inselchen erwandert werden kann. Fühlt sich ähnlich wie eine Wattwanderung an und ganz oben auf dem Berg gibt’s eine kleine Burg mit Aussicht.

Über Maskat fahren wir Richtung Osten am Golf von Oman entlang. Die Stadt hinter uns gelassen, reihen sich alle paar Kilometer riesige Areale mit Wohncontainern für die vorwiegend aus südasiatischen Ländern stammenden Arbeitskräfte. Auch im Oman würden die Menschen wahrscheinlich im Müll ersticken, hätten sie nicht die zahlreichen Helfer, die die Städte, Strände und Parkanlagen sauber halten. Die Omanis selbst wären für diese Aufgabe wohl heillos überfordert. Außerhalb der eigenen vier Wände räumt man nicht hinter sich auf. Abseits der touristischen Anlagen und wo es keine Müllsammler gibt, sehen die Plätze, an denen Omanis verweilen, leider dementsprechend aus.

Aber nicht nur zum Müllsammeln, auch als Kindermädchen und Haushaltshilfen sowie vermehrt für den allerorten wilden Bauboom zum Wachstum des Tourismus als neuen Wirtschaftszweig werden Expats benötigt. Wir haben über 200 solcher nummerierter Wohnblöcke gezählt.

Schätzungsweise über 2 Mio Expats leben im Oman, das sind etwa 40 % der Bevölkerung und man hat den Eindruck, die Hälfte davon ist für die Sauberkeit zuständig.

Am Sifah Beach ist wieder Station und Klaus probiert seine Dishdascha aus, weil die bei heißen Temperaturen sehr angenehm zu tragen ist.  Dazu gibt es alkoholfreies Bier. Bei uns fing der Dry January nämlich schon im Oktober an. Zugegeben, nicht ganz freiwillig. Außer im Irak gibt es auf der ganzen arabischen Halbinsel keinen Alkohol im freien Verkauf. Ausnahmen gelten nur für besonders lizensierte Hotels in Oman, VAE, Bahrain und Kathar.

Wir sind darüber nicht sehr traurig und finden auch ein Leben ohne Alkohol lebenswert und obendrein ist das ja auch mal eine gesunde Enthaltsamkeit.

Weiter geht’s auf der 17 an Quriat und grünen Oasen vorbei zum White Sand und Fins Beach. Wir eruieren schon mal im Vorfeld, wo wir denn mit unserem lieben Besuch im Dezember gut stehen können. Außerdem wird im Lulu ein weiterer kleiner Campingtisch gekauft, damit wir auch zu viert gut Platz finden.

Nach Sur stehen wir am Khalid Beach in einer ganz kleinen Bucht und entdecken sogar eine Schildkröte im Meer.

Am nordöstlichsten Zipfel gibt es einige Schildkrötenstrände mit Resorts. Nachtführungen am Strand, um Schildkröten bei der Eiablage zu beobachten, werden auch angeboten. Wir entscheiden uns dafür, die Schildkröten nicht zu stören. Hier in der Gegend kann man aber immer wieder riesige Löcher am Strand entdecken, die sie zum Zudecken ihrer Eier gebuddelt haben und man sieht die Pfade, die sie am Strand gegangen sind.

Es geht weiter an der Ostküste entlang. Bald streifen wir die Wüste Rimal al Wahiba und fahren uns natürlich auch wieder ein bisschen fest. Etwas buddeln und Luftablassen und weiter geht’s.

Am späten Nachmittag kommen wir am Fährhafen an, dessen Schiffe uns auf die Insel Masirah rüberbringen sollen. Neben dem Fährhafen ist ein großer Strandabschnitt für Fischer, die mit ihren kleinen Booten und großen Trawlern ihren Fischfang hier umschlagen, der dann von Transportern abgeholt und an die Märkte geliefert wird. Auch viele Dhaus ankern hier, typische traditionelle Fischerboote aus Holz, die seit Jahrhunderten dem Fischfang dienen.

Ein Boot hat eine Schildkröte als Beifang mit an Land gebracht. Zum Glück ist sie unverletzt und wir helfen mit, dass sie schnell wieder ins Meer kommt.

Riesige Möwenschwärme ziehen über die Schiffe und das Meer, sammeln sich am Strand und zeigen an, dass hier wohl auch für sie immer etwas abfällt.

Wir kaufen bei der staatlichen Fährgesellschaft zwei Tickets für morgen vormittag und übernachten auf einem Parkplatz in der Nähe der Anlegestelle.

Die Überfahrt nach al Masirah dauert eine gute Stunde und dann sind wir da. Wir erkunden die Ostküste, umrunden den Südzipfel und fahren auf der Westseite die Insel wieder hoch. Insgesamt sieben Tage verbringen wir auf Masirah. Die schönsten Strandabschnitte finden wir weiter unten im Osten und im Süden. Teilweise entdecken wir schöne Buchten, weißen Sand und türkisfarbenes klares Wasser. Mit dem Rauschen der Wellen schlafen wir ein und wenn wir am Morgen aus dem Fenster schauen, begrüßt uns das Meer und die Sonne.

Der Ausflug nach Masirah hat sich gelohnt, wenn auch da – wie überall auf der arabischen Halbinsel -, wo Fischer ihrer Arbeit nachgehen, die Strände leider mehr oder weniger zugemüllt sind. Container sind auf der Insel rar und so sammeln sich mal wieder unsere Mülltüten hinten am Theowald.

Für unseren Wasserhaushalt dürfen wir an einer Station einen Wassertransporter anzapfen.

Abgesehen von einigen Orten im Norden der Insel sind wir so gut wie alleine, auch Tourist:innen sehen wir nur ganz vereinzelt. An einem Strand zeichnen kleinste Bewohner faszinierende Bilder in den Sand und Bartgeier ziehen am Himmel ihre Kreise. Am Abend malt die untergehende Sonne zusammen mit den Wolken die schönsten Bilder an den Himmel.

Hier auf Masirah haben wir übrigens den ersten Wolkentag ohne Sonne seit schätzungsweise einem halben Jahr.

Ab der Mitte der Insel, also auf der gesamten südlichen Hälfte, haben wir keinerlei Netzempfang mehr und so verbringen wir einige Tage mal ohne Internet, was wir besser überstehen als gedacht.

Wieder mit der Außenwelt verbunden, sprechen wir mit Ronja unsere letzten Bestellungen ab. Jetzt sind es nur noch zwei Wochen, bis Ronja und Yasser uns besuchen kommen, im Schlepptau ein zusätzlicher großer Koffer mit den von uns heiß ersehnten Ersatzteilen.

Auch hier auf Masirah wieder: Wo die Fischer sind, da ist der Müll. Zu viel zum Einsammeln.

Ganz im Norden decken wir uns in Al Wusta an einer Wasserstation noch mit dem kostbaren Nass ein und dann geht es auch schon wieder mit der Fähre zurück aufs Festland. Die staatliche Gesellschaft fährt zu für uns ungünstigen Zeiten, weswegen wir uns für ein privates Unternehmen entscheiden. Sehr vertrauenserweckend sehen die Fähren zwar nicht aus und es herrscht ein für uns unüberschaubares Chaos, bis alle Autos an Bord sind. Schließlich soll die Fähre bis zum letzten Zentimeter ausgenutzt sein. Aber wohlbehalten erreichen wir nach fast zwei Stunden das andere Ufer und dürfen „als letzte rein, als erste raus“.

Wieder auf dem Festland geht es in Richtung „Sugar Dunes“. Aber nicht lange. Es gibt mal wieder ein Zahnproblem  und so geht es nicht weiter in den Süden, sondern 450 km zurück nach Maskat. Am IKEA vorbei landen wir wieder auf „unserem Stellplatz“. Gleich am nächsten Tag in die Zahnklinik und wie immer schnelle und freundliche Behandlung von einem kompetenter Arzt und neue Krone bestellt. Am übernächsten Tag ist dann Theowald dran. Wir verbringen den Tag in der Mercedes-Werkstatt, die von einem Deutschen geleitet wird. Abschmieren, Ölwechsel, Filterwechsel und Räder-Stellungswechsel. Außerdem können Overlander hier ihre Wäsche waschen. Am nächsten Morgen gibt’s noch eine Gratis-Autowäsche und am Nachmittag die neue Zahnkrone. Dank Scan-Technik sitzt diese wieder auf Anhieb perfekt. Und weil gerade alles so gut klappt, versuchen wir auch noch am Flughafen eine Verlängerung unserer Visa zu bekommen. Aber da isses dann auch schon vorbei mit der Glückssträhne. Nach einigen Stunden Hin und Her und immer von einer falschen Stelle zur anderen geschickt, erhält Klaus irgendwann vom Sanaad Service seine Verlängerung, während bei meiner Bearbeitung gerade das System abstürzt. Am nächsten Vormittag erhalte dann aber auch ich meine Verlängerung weiterer 30 Tage Oman. Also nix wie raus aus Maskat und ein kleiner Abstecher in Old Maskat, quasi der Altstadt von Maskat, auf dem gerade der Fischmarkt zu Ende geht. Der berühmte Souk dort ist aber viel zu touristisch, um wirklich schön zu sein.

Bei Ronja treffen immer noch Ersatzteile ein und alle sind gespannt, ob der zusätzliche Koffer für den Transport ausreichen wird.

Am Tag darauf geht’s dann nach einem Schlenker durchs Hadschar-Gebirge endlich wieder Richtung Süden. Zweiter Versuch.

Wir schaffen es gerade bis an den Khaluf-Beach, als Klaus‘ Bruder anruft. Der Mutter geht’s es schlecht. Sie liegt auf der Intensivstation. Also geht’s die 450 km wieder zurück nach Maskat und am nächsten Tag schon besteigt Klaus ein Flugzeug nach Frankfurt. Josch und ich fahren wieder an unseren Stellplatz in Maskat. Vier Tage bleibt Klaus in Deutschland, während Josch sich immer wieder fragt, wo denn nur das Herrchen bleibt. (Zur Info: In der Heimal erholt sich Klaus‘ Mama wieder; es gibt eine Bratworscht vom Hamm und ein (paar) Bierchen mit Alkohol!)

Am 19.12 ist es soweit: Während Klaus noch in Darmstadt ist, kommen Ronja und Yasser im Oman an und mit ihrem gemieteten Campervan zu Josch und mir an den Strand. Die Freude ist riesengroß. Wir haben uns eineinviertel Jahre nicht gesehen und es ist wunderbar, meine Tochter nach so langer Zeit endlich wieder im Arm zu halten.

Am Abend gehen wir zu dritt am Strand ein Cocktailchen schlürfen und Ronja und Yasser erholen sich erstmal ein bisschen vom Flug.

Sehr früh am nächsten Morgen hole ich Klaus vom Flughafen ab und dann geht’s auch schon los, jetzt zu viereinhalbt und mit zwei Fahrzeugen ins Oman-Abenteuer.

Wir fahren wieder ins Gebirge Richtung Jabal Shams und machen Halt beim Wadi Ain Al Thawarah mit seinen heißen Quellen. Da aber wieder Wochenende und viele Ausflügler zugegen sind, verzichten wir auf ein warmes Bad und fahren weiter zum Schlangen-Canyon.

Die Fahrt dorthin ist auf schmalen steinigen Wegen, unter Felsvorsprüngen und steilen An- und Abfahrten mal wieder eine kleine Herausforderung. Für uns mit unserem Dicken und für die beiden mit ihrem 2-Rad-Antrieb.

 

Wir übernachten an einem verlassenen Fußballplatz und Abholpunkt für Ronjas und Yassers Abenteuertour durch den Canyon am nächsten Tag. Für uns ist die Tour too much und wir bleiben bei den Autos.

Abends geht’s dann gemeinsam auf einen Spaziergang durch eine Schlucht zum kleinen Örtchen Bilad Sayt und danach kochen uns Ronja und Yasser was Leckeres zum Abendessen.

Am nächsten Tag geht’s über Stock und Stein den ganzen Weg wieder zurück und zum Wadi Damm. Ein eiskaltes Bad dort lassen sich die beiden nicht nehmen.

Der Abstecher nochmal zum Balcony Walk rundet unsere Bergtour ab.

In Nizwa stehen wir wieder auf Ahmeds CP und fahren abends mit den Fahrrädern in die Altstadt. Wir schlendern durch das Gewimmel in den Gassen, statten Pommes-Bude und Eisladen einen Besuch ab und spazieren auf der alten Stadtmauer.

Am nächsten Morgen wird noch Wasser getankt und dann geht’s weiter ein paar hundert Kilometer südlich an den Duqm Beach zum Weihnachtenfeiern.

Am Heiligabend gibt’s barfuß im Sand ein traditionelles Festmahl mit deutschen Klößen, so wie sich das gehört, und danach Bescherung bis in den frühen Morgen.

An den Sugar Dunes bleiben die beiden mit ihrem 2WD natürlich auch mal im Sand stecken, aber wir haben ja Theo; für den ist das ein Kinderspiel. Dafür haben wir auch ein wirklich schönes Plätzchen: vor uns das Meer, hinter uns die Dünen. So genießen wir ein paar Tage mit Spazierengehen, Plaudern, Erzählen und viel Spielen, bevor wir wieder aufbrechen.

Letzte gemeinsame Station ist die Wüste Rimal al Wahiba.

Wir finden einen Stellplatz an ihrem Rand und unsere Abenteurer unternehmen eine Wüstentour.

Unweigerlich folgt dann in Bidiyah der Tag des Abschieds. Hier trennen sich nun nach wunderbaren gemeinsamen zwei Wochen unsere Wege. Nach einem Abschiedsessen heißt es dann auf eine lange Zeit Auf Wiedersehen.

Für uns geht es wieder an der Wüste entlang Richtung Süden und in die Region Dhofar. Salala ist unser Ziel. Mit dem Sonnenuntergang erreichen wir den legendären und mit Palmen gesäumten Coconut-Beach. Ja, er ist ganz schön und für die Bewohner:innen von Salala und für Touristen, die direkt nach Salala fliegen ein Strand zum Relaxen, Verweilen und Picknicken. Drumherum wird aber wie verrückt gebaut und ich nehme an, dass sich hier in einigen Jahren ziemlich viel verändert haben wird.

Bevor wir weiter Richtung Jemen fahren, decken wir uns nochmal im Hypermarkt auf Vorrat ein.

Leider ist es so, dass wir nur noch einige Tage bis zur Ausreise haben, dann sind 60 Tage Oman rum und unsere Visa-Verlängerung somit abgelaufen.

Ziemlich schade, denn auf dem Weg weiter der Küste entlang Richtung Jemen beginnen die wirklich traumhaften sauberen Strandbuchten mit weißem Sand und azurblauem Meer. So genießen wir mit vielen umherziehenden Kamelen unsere letzten Tage an den Stränden von Mughsail bis Fazayah Beach bei herrlichem Sonnenschein.

 

Die Rückfahrt führt zuerst durch das Naturreservat Dschabal Samhan und dann immer weiter wieder gen Norden, wo wir erneut nach Saudi Arabien einreisen wollen.

Diesmal überqueren wir die Grenze Umm Alzamoul im Landesinnern. Nach Begleichung einer Strafe für die 6-tägige Überziehung des Visums von Klaus (pro Tag 10 OMR) geht’s weiter an die saudische Grenze, um ein zweites Mal auf anderer Route das arabische Land zu erkunden.

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