Die Slowakei empfängt uns im Regen und weil hier Mautpflicht besteht, müssen wir uns ein Gerät und die Aufladung dazu für bestimmte Straßennetze besorgen.
Im nächsten Ort Roznava sind wir so ziemlich alleine unterwegs, da sich scheinbar alle ein trockenes Plätzchen gesucht haben.
Wir fahren durchs Erzgebirge am Hohen Tatra entlang.
Nach Dobsina schraubt sich die Straße immer höher hinauf in den Narodny Nationalpark und eh wir uns versehen, landen wir in tiefem Schnee. Einen überbordenden Begeisterungssturm löst das bei unserem Reisepartner Joschi aus, der Schnee liebt und von der weißen Pracht nicht genug bekommen kann. Für ihn sind das zwei perfekte Tage und auch wir finden die unerwartete weiße Überraschung auch mal ganz schön.
Wir lassen den weißen Winter hinter uns und statten im Norden des Landes und jetzt wieder im Regen der Arwa Burg, oder Burg Orava, einen Besuch ab. Die ersten Bauten der auf einem steilen Felsen thronenden Burg begannen im 13. Jhdt. Die Anlage war über viele Jahrhunderte bewohnt, diente als gruselige Kulisse für mehrere Filme und beherbergt das Orava Museum.
Nächste Burg ist die Lietava, von der zwar nurmehr eine Ruine erhalten ist, zu der aber eine schöne kleine Wanderung führt. Leider wieder im kalten Nieselregenwetter.
Auf dem Weg von Lietava wird oben auf dem Berg Gestein abgebaut und mit Gondeln runter zur Betonfabrik transportiert.
In Trencin stehen wir direkt neben der Bahnüberführung mit Blick auf die Burg und besuchen die Altstadt.
Nach Trencin ist es nicht mehr weit bis zur Grenze und nach Überquerung des Grenzflusses Morava sind wir dann auch schon Tschechien.
Wieder hat uns das Wetter weitergetrieben und unsere Erfahrungen in der Slowakei sind sehr begrenzt geblieben. Gefallen hat uns die Landschaft trotz Kälte und Regen; schön fanden wir die mitunter superkleinen und bunten Häuschen in manchen Dörfern. Mit Einheimischen hatten wir kaum Kontakt; die Lebensmittelpreise waren ähnlich, wie wir sie aus Deutschland kannten. An Mautgebühren haben wir in den vier Tagen stolze 75 Euro bezahlt. Der Dieselpreis mit um die 2 Euro war für Ausländer ca 20 Cent teurer als für Einheimische. Wir müssen wohl nochmal wiederkommen, wenn es wärmer ist.









































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